Museumsführer

Raum 1
raum1In diesem Raum geht es um die Herkunft des Eisens und der Eisenerze in der Eifel. Eisenluppen aus der Kelten-, der Römerzeit und von heute sind zu sehen sowie Öl- und Karbitlampen, die beim Erzbergbau verwendet wurden. Die Eisenverhüttung war an Holzvorkommen und an Wasserkraft gebunden, wie hier anschaulich erläutert wird.

Raum 2
Der Besucher erfährt hier etwas über die Anfänge der Eisenverhüttung bei den Kelten und Römern. Zu sehen sind Gegenstände aus Eisen, die die Kelten und Römer in der Region um Jünkerath hergestellt haben. Die Gegenstände aus der Römerzeit stammen aus dem 3./4. Jahrhundert n.Chr. Weiterhin wird anhand von Tafeln erläutert, wie das Eisen nutzbar gemacht wurde und an welchen Orten in der Eifel ab dem 7. Jahrhundert v.Chr. bis heute Eisen verarbeitet wurde. Zu beachten sind zwei Grabkreuze aus dem 16. und 19. Jahrhundert sowie zwei eiserne Eichgewichte aus dem 19. Jahrhundert.
Raum 3
raum7In diesem Raum liegt das Hauptaugenmerk auf den Gegenständen des täglichen Gebrauchs ab der frühen Neuzeit bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Durch die industrielle Revolution der Eisenverhüttung ab der frühen Neuzeit und die Verwendung von Gusseisen wurden sowohl viele Haushaltsgegenstände wie Töpfe, Kessel, Waffeleisen, Waagen, Kaffeemühlen als auch Werkzeuge für verschiedene Handwerkerberufe und den Bergbau produziert.Dem Besuch wird anschaulich dargestellt, wie sich die Eisenindustrie technisch entwickelt hat und wie eine Eisenhütte der frühen Neuzeit durch die Verwendung der Wasserkraft als Energiequelle in der Eifel funktionierte. Die Veränderungen der Eifeler Eisenindustrie werden auf Informationstafeln dargestellt.
Raum 4
Verschiedene Typen von Eisenöfen aus unterschiedlichen Epochen kann der Besucher hier begutachten. Die Urform des gusseisernen Ofens war ab Ende des 15. Jahrhunderts der Kastenofen. In der Zeit der Renaissance und des Barock kam der Rundofen als neue Form dazu. Die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert brachte den Etagenofen, und in der Gründerzeit entstanden die verschiedensten Regulierfüllofen. Gleichzeitig fand der Dauerbrandofen, landläufig auch als Kanonenofen bezeichnet, breite Verwendung.
Raum 5
raum7Der „Aktionsraum“ wartet mit Videofilmen auf den interessierten Gast. Diverse Videofilme mit verschiedenen Schwerpunkten werden hier gezeigt. Des weiteren sind einige Ofenplatten mit unterschiedlichen Wappen zu sehen.
Raum 6
Hier fällt dem Besucher sofort der hölzerne Takenschrank mit einer Takenplatte ins Auge, der eine ganz frühe Form der Zentralheizung darstellt. Die Erfindung des Eisengusses im 15. Jahrhundert ermöglichte eine vollkommen neue und fortschrittliche Heiztechnik. Mit den gegossenen Eisenplatten ließen sich die Rückwände offener Kaminfeuer besser schützen. Auch nach Verlöschen des Feuers gab die wärmeleitende gusseiserne Platte noch Wärme in den Raum ab. Man unterscheidet drei Arten von Herdgussplatten: die Kaminplatten, die Takenplatten und die Ofenplatten. Die Funktionen der Herdgussplatten werden auf Informationstafeln näher erläutert.
Raum 7
raum7Im letzten Raum ist eine große Auswahl von Herdgussplatten mit verschiedenen Motiven, besonders aus der antiken Mythologie und dem Alten Testament zu sehen. Ebenso sind Geräte und Maschinen vorhanden, so z.B. eine Wasserpumpe und eine Ständerbohrmaschine. In diesem Raum findet auch die Aktion „Lebendiges Museum“ mit Zinngießen statt.
Aussenbereich
IMG_1822_950x634Oben sehen Sie den Aussenbereich.
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